Die Beschaffung von Pflegepersonal ist eines der zentralen Probleme von ambulanten Pflegediensten und Pflegeheimen. Dabei spielt nicht nur die Quantität sondern auch die Qualität des zu rekrutieren werden Personals eine entscheidende Rolle. Falsche Personalentscheidungen können für kleinere Pflegedienste oder Heime katastrophale Folgen haben im Gegensatz zu Grossen Institutionen führen schon kleinere Fehler bei Personalentscheidungen teilweise zur existenziellen Problemen. Im folgenden eine kurze Auflistung der bei einer Einstellung entstehenden Kosten: Kosten für Ausschreibungen und Anzeigen Arbeitszeit für die Auswertung eingehender Unterlagen Arbeitszeit und Porto für Absagen Arbeitszeit für das Führen der Interviews Kosten für Ausschreibungen und Anzeigen Arbeitszeit für die Auswertung eingehender Unterlagen Arbeitszeit und Porto für Absagen Arbeitszeit für das Führen der Interviews Kosten für vergeblich durchgeführte Einarbeitung Dieser Aufstellung ist natürlich nicht vollständig bietet aber einen kurzen Einblick in die Komplexität des Themas. Die bei den meisten komplexen Themen ist auch hier die Arbeiten durch einen Spezialisten oft ein grosser Vorteil. Externe Unternehmensberater sind aber meist zu kostspielig für neue und kleine Dienstleister im Gesundheitswesen. Hier bietet die Genossenschaft die Möglichkeit einerseits der gegenseitigen Hilfe andererseits durch Aufbau zentraler Strukturen diesen Problemen zu begegnen. Das zweite Problem der Pflegeinstitutionen ist die oft unzureichende Ausbildung ihrer Angestellten. Durch kontinuierliche Qualifizierungsmassnahmen kann hier die Genossenschaft einen Ausweg schaffen. Wir planen so konsequente Fortbildungsmassnahmen das in Kooperation mit Pflegeschulen ein externes Ausbildungssystem geschaffen wird. So wollen wir gerade für Pflegeheime die Möglichkeit bieten das Ausbildungsniveau deutlich zu steigern. Alternative Pflege und Personal Die Motivation von Menschen ist zu einem hohen Masse von der Befriedigung abhängig die sie auf der Arbeit erhalten. Nun ist es so das die Pflegenden in hohen Masse unzufrieden sind mit Ihre Arbeit und die Gründe hierfür sind sicher vielschichtig. Es gibt bestimmte Gründe die recht gut belegt sind andere bewegen sich im Bereich der Spekulation. Allgemein lässt sich belegen das stark formalisierte Arbeit Arbeit unter schwierigen Körperlichen Voraussetzungen Arbeit mit geringer Entscheidungsfreiheit und Arbeit mit wenig real erlebtem Erfolg die Motivation hindert. Gestärkt wird Motivation durch Selbstbestimmte arbeiten in optimaler Umgebung mit einer hohen Erfolgsquote. Die typischen Arbeitsinhalte der Pflege geben aber wenig Raum um eben selbstbestimmt in optimaler Umgebung mit Erfolgserlebnissen zu pflegen. Deshalb ist es dringend Notwendig Elemente der Eigenständigkeit in die Pflege einzuführen. Die Verknüpfung von alternative Elementen naturheilkundlichen Ansätzen und ganzheitlichen Ansätzen mit der Pflegepraxis bietet genau dafür den Raum! Es wird zusammengeführt was man eigentlich nicht hätte trennen dürfen, ohne den Erfolg zu erleben das Pflege auch lindernd und heilend wirkt, ohne das die Pflegekraft erlebt ich durfte daran mitwirken das der Patient sich wohler fühlt wird der wesentliche Reiz aus der Pflege genommen den viele dazu bewogen hat den Pflegeberuf zu ergreifen. Die Behauptung das ganzheitliche Pflege nicht Machbar und bezahlbar ist, hat dazu geführt, das zuerst die Pflegekraft den Patienten pflegt dann der Physiotherapeut kommt und ihn durchbewegt und danach der Sozialarbeiter kommen muss um mit ihm zu reden! Um sich diesem Unsinn entgegenzustellen müssen wir als Pflegeprofis zusätzliche Qualifikationen erwerben. Nach meiner Überzeugung ist die Verknüpfung der Pflege mit der Heilpaktischen Ausbildung dazu das beste Mittel! Massagen, Bäder, echte Gespräche und die Anwendung von Heiltees durch die Pflege sind nicht nur leicht zu verwirklichen sie bedienen auch die echten Bedürfnisse der Menschen in unserem Land.